Das Infanterie Sturmabzeichen der deutschen Wehrmacht 1939 - 1945

Unbekannter Hersteller

 

 

Silber  Typ #1:

 

Höhe des Abzeichens : 61,94 mm

Breite des Abzeichens : 47,09 mm

Gewicht des Abzeichens : 26,5 g

 

Material des

- Abzeichens : Zink versilbert

- Scharniers : Eisen

- Nadel : Eisen

- Haken : Buntmetall (Plättchen unterm Nadelhaken ist magnetisch)

 

Bronze  Typ #3:

 

Höhe des Abzeichens : xx,xx mm

Breite des Abzeichens : xx,xx mm

Gewicht des Abzeichens : xx,x g

 

Material des

- Abzeichens : Zink versilbert

- Scharniers : Buntmetall

- Nadel : Eisen

- Haken : Buntmetall

 

Dieses Abzeichen trägt den Namen "Broken Stem", da es eine "gebrochene Blattader" auf dem Eichenlaub zwischen 8Uhr und 9Uhr aufweißt.

Von diesem "Typ" gibt es mehrere Nadelsystemvarianten.

Es gibt Sammler, die diese Variante dem Hersteller "Alois Rettenmaier, Schwäbisch Gmünd" zuschreiben. Darüber gibt folgendes Auskunft :

 

 

Im Jahr 2013 gab es einen "Hortfund", der in der Nähe der österreichischen Grenze gefunden wurde. Der Fundkomplex enthielt einen Bestand an Medaillen, Miniaturen, Bändern, Papieren, Katalogen usw. Es gehörte alles einem LDO-Laden, der nach dem Krieg auf dem Dachboden eines Privathauses seinen Bestand versteckte.

Gemessen an den Bestellnummern in der Buchhaltung war der LDO-Laden ein relativ kleiner Laden, der Verträge mit einigen größeren Firmen und einigen kleineren hatte, um ihr Fenster zu füllen. Es war auch klar, dass es als kleiner LDO-Laden nicht möglich war, alles direkt von der Fabrik zu kaufen, sondern durch einen Großhändler, der Materialien an verschiedene Geschäfte lieferte.

 

Ein Bestellformular von Alois Rettenmaier in Schwäbisch Gmünd zeigt, dass der LDO-Shop am 22. Juli '44 eine Bestellung aufgegeben hatte und unter diesen Bestellungen waren einige Heeresflakkampfabzeichen, Marineauszeichnungen und Verwundetenabzeichen. Die vorhandenen Verwundetenabzeichen waren alle mit der Präsidialkanzleinummer 16 gestempelt und die anderen Auszeichnungen waren alle in der so genannten "Flatback" Variante (wozu auch eine Variante des "Broken Stem" zählt.).

 

Dies lässt den Entschluss zu, dass es sich bei diesem Abzeichen tatsächlich um den Hersteller "Alois Rettenmaier aus Schwäbisch/Gmünd" handeln "könnte".

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